Dienstag, 15. Juli 2008

E-Learning-Angebote für Senioren ungenügend

Im Newsletter »Learning Waves - Neues und Interessantes aus der Welt des Lernens und Wissens« vom 14. Juli 2008 erschien die Meldung:
Es gibt noch nicht genügend Computer- und E-Learning-Angebote für Kinder und Senioren. Zu diesem Schluss kommen die Autoren zweier Berichte des Büros für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages. Anbieter von Lernsoftware und Computerkursen hätten Kinder immerhin als Zielgruppe erkannt; die Angebote für ältere Menschen beschränkten sich aber meist auf den Erwerb von Medienkompetenz. Aufgrund der demografischen Entwicklung und der hohen Zahl von etwa 20 Millionen älteren Menschen ohne Computer und Internet sei hier eine stärkere Entwicklung zu erwarten...
Wir werden uns in unserem Projekt »Die Zweiten 50« dieses Themas annehmen.

Sonntag, 15. Juni 2008

»Und wie sieht es mit Rosenzüchten aus?«

ZEIT: »Freuen Sie sich, in Zukunft weniger reisen zu müssen?«
BRENDEL: »Schon, aber ich wäre auch nicht glücklich, wenn ich nur zu Hause sitzen würde. Ich will ja weiterhin in Ausstellungen gehen, Theaterstücke anschauen oder romanische Architektur entdecken, für die ich mich sehr interessiere.«
ZEIT: »Wie steht es denn bei Ihnen mit den klassischen Pensionärsbeschäftigungen? Sind Sie eher der Typ, der im Alter Ornithologe wird oder ein Nachmittagsfernseher?«
BRENDEL: »Keines von beiden. Ich bitte Sie!«
ZEIT: »Sind Sie der Typ, der mit den Enkeln Mensch ärgere Dich nicht spielt oder einen Computerkurs anfängt?«
BRENDEL: »Vergessen Sie es ...«
ZEIT: »Und wie sieht es mit Rosenzüchten aus?«
BRENDEL: »Um Gottes willen! ...«
Tja, so stellen sich Jüngere im Angestelltenverhältnis vor, wie man im Alter zu sein hat; besser gesagt, was man macht, wenn man nicht mehr arbeiten muss.
Dass Alfred Brendel ein achtzigjähriger freischaffender Künstler ist (und nicht war), ist den Fragern wohl nicht recht bewusst gewesen.

Mittwoch, 4. Juni 2008

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