40 Prozent mehr 55- bis 64-Jährige im Jahr 2020.
Sich auf ältere Belegschaften einzustellen, ist die größte Herausforderung für die Betriebe in den nächsten 15 Jahren. Betriebliche Maßnahmen für ältere Beschäftigte sind aber noch eher selten. Ihre Verbreitung hat zwischen 2002 und 2006 sogar leicht abgenommen: Der Anteil der Betriebe mit Maßnahmen für Ältere ist zwischen 2002 und 2006 von 19 auf 17 Prozent zurückgegangen.
(Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 11.10.2007)
Mehr
Freitag, 12. Oktober 2007
Montag, 8. Oktober 2007
Vorurteil: Ältere Autofahrer verursachen mehr Unfälle
Ältere Menschen sind verantwortungsbewusste Autofahrer und bis zum 75. Lebensjahr seltener in Unfälle verwickelt als junge Leute. Langjährige Erfahrung und Ruhe (nicht zu verwechseln mit Langsamkeit) gleichen altersbedingte Defizite aus.
Doch trotz dieser positiven Statistik bestehen viele Vorurteile gegenüber der älteren Generation. Bei einer Befragung der Deutschen Versicherer (GDV) von Autofahrern zwischen 18 und 29 Jahren gaben 74 % an, dass Senioren PKW schlechter lenken als jüngere Fahrer.
(Bonner General-Anzeiger)
Montag, 23. Juli 2007
Buch: »Nein! Ich will keinen Seniorenteller«
Virginia Ironside schreibt ein Buch über das Älterwerden. Der Originaltitel lautet »No! I Don't Want to Join a Bookclub«.

Zitat:
»Je älter ich werde, desto entschlossener bin ich, nicht so sehr wie eine ausgebombte Turnhalle auszusehen, sondern eher wie eine wunderschöne Klosterruine.«
Der Verlag schreibt dazu:
Älterwerden ist nichts für Feiglinge!Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt - und ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen ... Ein wunderbares Lesevergnügen für alle, die sich so alt fühlen, wie sie sind.
Und der NDR meint:
»Keine leeren Floskeln, keine leeren Entmutigungen. Sondern die Erfahrungen einer liebenswerten Frau, die um keinen Preis jünger sein möchte, als sie ist und gerade dadurch wesentlich jugendlicher erscheint als manche, die dem Jugendkult verfallen sind.«
17,95 Euro kostet das Lesevergnügen.
Abonnieren
Posts (Atom)